06 Träume

If you can dream it, you can do it!

Dieses Wochenende durfte ich mit ein paar sehr lieben Menschen Zeit verbringen und dabei kam untere anderem das Thema Träume auf. Wir kamen zu der Erkenntnis, dass wir alle verlernt haben zu träumen. Es holt uns einfach oft der Alltag und der Kopf ein und wir denken uns schon alles kaputt, bevor es überhaupt begonnen hat. Anschließend fühlen wir uns dann wieder darin bestätigt, dass es sich nicht lohnt seinen Träumen nachzulaufen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Damit machen wir es uns fast unmöglich vom Unerwarteten überrascht zu werden und unsere Träume wieder größer, bunter und lebendiger werden zu lassen.  Auch ich kann mich immer wieder dabei beobachten, wie ich über mich selber den Kopf schüttle und mir nur denke: "Was, das sollte klappen? Nie im Leben! Im wirklichen Leben gibt es das nicht!"

 

Glücklicherweise ist es auch da so, dass wir vom Universum oft ausgetrickst werden und uns Dinge begegnen, die uns wieder daran erinnern, wie es ist, wenn sich Träume erfüllen. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn es wieder ruhiger und besinnlicher wird, ist für diese kleinen Wunder die perfekte Zeit. Ich war die letzen Jahre nicht wirklich ein riesen Fan von Weihnachten. Letztes Jahr habe ich meine Meinung dazu aber gravierend geändert. Ich hatte mir das ganze Jahr über nichts mehr gewünscht, als Weihnachten in Prag zu sein und dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Warum weiß ich bis heute nicht so genau. Aber ich habe zu Prag eine tiefe Herzensverbindung und darf dort immer wieder Momente mit verschiedenen Menschen aus meinem Leben erleben, die mir im Herzen bleiben und unvergessen sind. Auf Grund der schwierigen Situation im Büro und dem ganzen Stress hatte ich den Weihnachtsmarkt in Prag aber total aus den Augen verloren und überhaupt nicht mehr im Plan. Das Universum sehr wohl...

 

Gerade in dem Moment, als ich es schon abgehakt hatte, begegnete ich einem Menschen, zu dem ich von Anfang an eine sehr tiefe Verbindung spüren konnte, auch wenn im ersten Moment bereits klar war, dass diese Zeit begrenzt sein sollte. Einen Teil dieser Zeit verbrachten wir - ihr dürft raten - in Prag am Weihnachtsmarkt. Prag ist kurz vor Weihnachten einer der magischsten und romantischsten Orte zugleich.  In dieser Umgebung ist es fast nicht möglich im Kopf zu bleiben. Wir haben Nächte damit verbracht über unsere Träume und unsere Kindheit zu reden. Über Lieblingskekse, Weltreisen und Zukunftspläne. Vormittage damit auszuschlafen und Mittag Pizza zu frühstücken. Nachmittage am Weihnachtsmarkt, im kleinen netten Café mit heißer Schokolade mit bunten Marshmallows und ich konnte seit langem wieder fühlen, wie Weihnachten als Kind gewesen sein muss und wie es ist, einfach nur das zu tun, wonach einem gerade ist. Ich hatte schon lange mit niemanden mehr so viel über scheinbare Belanglosigkeiten wie Lieblingsplätzchen und Kindheitserinnerungen geredet und ich hatte lange niemanden mehr getroffen, der so sehr im Augenblick ist und bei dem ich mich so sehr fallen lassen konnte und geliebt fühlte.

 

Prag sollte irgendwann vorbei sein...Geblieben ist bis heute die Erinnerung an diese Momente und den besonderen Menschen, sowie die Erinnerung daran, dass es sich lohnt zu träumen. Auch oder besonders in Momenten, in denen man nichts mehr erwartet.  Deshalb mein Rat an euch: Nützt die besinnliche Vorweihnachtszeit um zur Ruhe zu kommen und eure Träume wieder zu entdecken. Genießt eure Lieblingsplätzchen und die Zeit mit den Menschen, die ihr liebt. Oft kommen diese Dinge im Allag viel zu kurz und sind viel zu schnell wieder vorbei.

 

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