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Anleitung zum Wünschen

"Du kannst dir wünschen was du bist, nicht was du willst!"

Als Kinder konnten wir Wünschen noch ganz intuitiv. Heute wünschen wir uns oft Dinge aus dem Kopf heraus, zu denen es kein Bild und keine richtige Emotion gibt. Und somit sind wir dann auch oft enttäuscht, weil unsere Wünsche nicht erfüllt werden.

 

Allerdings können diese dann auch nicht erfüllt werden, weil unser Unterbewusstsein im selben Moment schon gegen diesen Wunsch arbeitet. Zumindest dann, wenn wir in diesem negative Glaubenssätze zu unserem Wunsch abgespeichert haben. 

 

Um dies zu vermeiden sollten wir uns mit diesen Glaubenssätzen auseinander setzen. Das Gute daran ist, das das fast Hand in Hand mit dem Wünschen geht. Als erstes sollten wir und überlegen, was wir uns denn wünschen und die auch eindeutig formulieren.



Formulierung
Am besten werden Wünsche positiv formuliert und alle 3 Säulen (Liebe, Gesundheit, Reichtum) ausgewogen integriert. Wünsche wie ich will nicht mehr/nie wieder/nie werden falsch verstanden, weil das Unterbewusstsein das nicht/nie/kein/nicht in diesen Sätzen einfach ignoriert. Auch Wünsche wie irrsinnige/wahnsinnige/gewaltige/unglaubliche Anziehung etc. werden sicher spannend werden. Eine irrsinnige Anziehung treibt einen sicher in den Wahnsinn und um den Traumjob zu erleben müsste man immer schlafen. Auch ziemlich blöd würde ich sagen! Einfacher zu erfüllen sind da der Wunschjob und eine Beziehung mit einer sensationellen Anziehung.
Geldwünsche wären gut, wenn diese mit der richtigen Währung und mit einem + davor gewünscht werden und beinhalten auch immer eine Wertigkeit. Im Sinne von glaube ich, dass ich das verdient habe und bin ich mir das wert? Wenn sich der Geldwunsch nicht mit meinem Selbstwert deckt, dann werde ich das Geld, das ich mir wünsche nicht behalten können. Besser wäre es sowieso sich vorzustellen was man mit diesem Geld macht, anstatt sich nur die Summe vorzustellen.

 

Wunschbild

Haben wir herausgefunden was wir uns wünschen, so wäre es hilfreich sich nun dazu ein gedankliches Bild zu erschaffen. Unser Unterbewusstsein ist durch Bilder plus Emotionen am einfachsten zu erreichen. Am besten funktionieren Wünsche, wenn das Wunschbild klar und deutlich definiert wird, aber nicht der Weg dahin. Quasi ein ganz klares Bild wie dieser Moment aussehen wird und wie er sich anfühlen wird. Je genauer und detailreicher man sich vorstellen kann wie dieses Zielbild ausschaut, um so einfach wird es werden es zu erreichen. Dabei wäre es optimal, wenn man alle Sinne miteinbezieht. Was sehe ich dort? Wie fühle ich mich? Welche Geräusche kann ich in dieser Situation hören? Kann ich etwas riechen? Eine genaue Definitionen wie man zu diesem Ziel kommen wird ist unnötig. Wenn es ein Wunsch ist, der wirklich von Herzen kommt und er richtig formuliert ist, dann wird das Universum einen Weg finden ihn zu erfüllen. Und je mehr Spielraum es dabei hat einen Weg dahin zu wählen, um so einfacher wird es werde. Wenn man von dem Wunschbild, dass man sich wünscht keine klare Vorstellung hat, weil man nicht weiß wo und mit wem man dort sein wird, dann reicht es auch einfach die Situation in ein Bild zu fassen ohne diese Dinge genau zu formulieren. Das Universum wird die offenen Details so ergänzen, dass es perfekt ist. Wobei grundsätzlich Wünsche, die mit konkreten Dingen und Orten verbunden sind die Möglichkeiten eingrenzen und somit auch dazu führen können, dass man etwas Besseres oder Passenderes ausschließt.


Ökocheck
Und nun wären wir bei unseren Glaubenssätzen und unserem Unterbewusstsein. Wünsche ich mich heute in den Wunschurlaub an den Strand, schließe ich aus, dass ich meinen Wunschurlaub irgendwo in der Winterlandschaft machen werde. Und wünsche ich mir heute mehr Zeit um meinen Hobbies nachzugehen und mich selber zu finden, dann muss diese Zeit wo anders her genommen werden. Es könnte also sein, dass mein Wunsch Konsequenzen hat. Die Schlüsselfrage ist nun, ob ich bereit bin diese Konsequenzen zu tragen und ob ich mich mit der neuen Situation gut fühle. Um das herauszufinden hofft es, sich in diese Wunschsituation hin ein zu versetzten und in sich hinein zu spüren wie man sich in dieser Situation dann fühlt. Ist man glücklich, wird man plötzlich traurig oder vermisst man vielleicht Menschen, die man auf Grund von diesem Wunsch loslassen musste. Sollten sich negative Gefühle zu dem Wunschbild einstellen, dann wäre es gut, diesen Wunsch nochmal zu überdenken und so umzuformulieren, dass man nur positive Gefühle empfindet, wenn man sich in dieses Wunschszenario versetzt.

Wünschen
Wenn du nun nur positive Gefühle zu deinem Wunschszenario hast, dann kannst du dir dieses Bild so oft wie nur möglich mit allen möglichen Details  manifestieren. Je öfter du das machst und je mehr du das von dir erschaffene Bild spüren kannst, um so schneller wird sich dein Wunsch erfüllen. Am einfachsten funktioniert Wünschen in einer Meditation, weil wir dort im Optimalfall vom einem Beta-Zustand in einen Theta-Zustand wechseln und so optimal Zugang zu unserem Unterbewusstsein bekomme und dort mit Leichtigkeit diese positiven Wunschbilder verankern können. Wenn du magst, dann kannst du dir in dieser Meditation auch einen kinästhetischen Anker setzten, der dich nur durch eine von dir gewählte Berührung wieder in dieses Gefühl versetzt, dass du in diesem Wunschszenario empfindest.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Wünschen!

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