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Der Oktopus

Ich helfe dir deine Ängste zu besiegen!

 

Der Oktopus ist ein wunderbares Krafttier - ich selber liebe ja alle Wassertiere. Der Oktopus ist mit seinen 8 Armen ein mächtiger Helfer. Ein paar von euch kennen sich vielleicht in der Numerologie aus. In der Numerologie steht die 8 für Macht. In diesem Fall stellt sich die Frage, wem gebe ich meine Macht? Lasse ich mich von meinen Ängsten beherrschen oder weiß ich, dass Angst immer im Kopf entsteht und ich keine Angst haben muss?

 

 

 

Mit Ängsten kann man sich das bildlich vielleicht so vorstellen. Angenommen du nimmst eine kleine Wasserflasche und hältst diese mit ausgestrecktem Arm vor deinem Körper. Ich denke mal, dass das eine Minute lang kein Problem sein dürfte. Es ist ja eine kleine Flasche, die nicht viel Gewicht hat. Nun bitte ich dich, diese Flasche 10 Minuten vor deinem Körper zu halten. Ich denke, das wird für dich schon etwas anstrengend sein und es wird unbequem werden. Würde ich dich nun bitten dies einen ganzen Tag lang zu machen, dann würde das sehr schnell extrem schmerzhaft und anstrengend werden und es würde dir nach einiger Zeit wirklich nicht gut gehen und du hättest auch körperliche Schmerzen. Dabei handelt es sich nur um eine kleine Flasche Wasser.

 

 

 

Die Flasche Wasser in diesem Beispiel steht für deine Ängste. Wenn wir kurze Zeit vor Situationen und Dingen Angst haben, dann schadet uns das nicht. Es behindert uns nicht unser Leben glücklich und erfüllt zu leben und es hinterlässt auch keine körperlichen/gesundheitlichen Symptome. Halten wir diesen Zustand aber länger aufrecht, so verändert sich unsere Körperchemie und die Angst hat Einfluss auf unsere mentale und physische Gesundheit. Wir bekommen Stress und wir werden krank. Und darum ist es wichtig, diesen Kreislauf aus Angst und daraus resultierenden Stress zu durchbrechen. Meistens erschaffen wir uns unsere Ängste im Kopf. Und dort können wir sie auch besiegen!

 

 

 

Angst entsteht im Kopf - Mut auch! Oft resultieren unsere Ängste aus der Tatsache, dass wir mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben, aber nicht im Jetzt. Wir malen uns aus, was der oder die zu uns sagen könnten, wenn wir unsere Grenzen setzten und auch mal "Nein" sagen, wir haben Angst Prüfungen nicht zu bestehen oder Menschen zu verlieren und und und. Manche dieser Ängste haben wir in unserer Vergangenheit in ähnlichen Situationen sozusagen "erlernt". Wir haben in einer bestimmten Situation eine für uns schlechte, Erfahrung gemacht und gehen jetzt davon aus, dass ähnliche Situationen wieder so laufen werden. Dabei können wir das heute noch überhaupt nicht wissen. Das Einzige iwe wir diese Situation nachträglich analysieren und für uns nutzen können ist herauszufinden, was wir damals besser machen können hätten. Und das dann beim nächsten Mal in der gleichen Situation umsetzen. Mehr können wir im Nachhinein nicht mehr machen.Da hilft auch das ganze Zerdenken dieser Situation nicht. Im Englischen nennt man das so schön "overthinking".

 

 

 

Wenn solche Situationen wieder bevorstehen und man nicht weiß, wie man damit umgehen soll, weil man Angst davor hat, dann hilft es oft schon, wenn man diese Situation vor seinem geistigen Auge einfach einmal durchspielt. Welche Möglichkeiten gibt es, wie diese Situation ablaufen wird? Was kann mir im schlimmsten Fall passieren und welche Auswirkungen hat das dann wirklich? Wie schlimm sind diese Auswirkungen auf mein Leben wirklich? Und habe ich vielleicht auch einen Plan B, wenn diese Situation nicht so läuft wie ich es mir vorstelle? Alleine das Wissen, dass man vorbereitet ist und einen Plan B hat nimmt einem schon viel Angst. Noch dazu erkennt man bei diesem Gedankenspiel auch sehr schnell, dass es wenige Konsequenzen in solchen Situationen gibt, die wirklich lebensbedrohlich sind. Wir stellen uns das meist viel schlimmer vor, als es ist. Dabei haben wir neben unseren Ängsten auch viele tolle Ressourcen mit denen wir Probleme und Herausforderungen sehr gut meistern können.

 

 

 

Um zurück auf den unbeschwerten Oktopus zu kommen. Ich stelle mir in solchen Situationen einfach immer vor, dass ich mir gedanklich einen Oktopus mitnehme. Manchmal nehme ich mir auch einfach die Krafttierkarte mir oder ist stelle mir vor, dass er auf meiner Schulter sitzt. Mit Krafttieren kann man sehr spielerisch umgehen. Dieser erinnert mich dann daran, dass ich mich nicht von meinen Ängsten beherrschen lassen muss, sondern mein Leben mit Leichtigkeit und Freude Leben darf. Der Oktopus schwimmt auch manchmal durch dunkle, tiefe Gewässer, er weiß aber, dass er mit Hilfe seiner starken 8 Arme schnell wieder helle, freundliche Gewässer erreichen wird, und dass auch er selber bestimmen kann, wie lange er sich in den dunklen Gewässern aufhalten will.

 

Ich wünsche Dir viel Freude und Mut!

Alles Liebe, Jasmin!

 

 

 

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